Keynote: Stehen wir am Abgrund? Künstliche Intelligenz: zwischen Bangen und Hoffen. Ein Blick in die nahe Zukunft
Ist KI die letzte Erfindung der Menschheit? Könnten Maschinen bald intelligenter sein als wir Menschen? Was würde geschehen, wenn wir es mit einer Superintelligenz zu tun bekämen, die uns intellektuell in jeder Hinsicht weit überlegen wäre? Was würde das für unsere Gesellschaft und unsere Welt bedeuten?
Aber vielleicht müssen wir nicht bangen, sondern haben stattdessen allen Grund zu hoffen, denn KI könnte unsere Rettung sein: ein Werkzeug wie ein Zauberstab, mit dem sich – richtig verwendet – viele Probleme unserer Welt lösen lassen.
KI revolutioniert nicht nur Industrie, Wissenschaft und Technik. Sie beschleunigt auch die "Infokalypse". Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Bedrohung unserer Fähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine gemeinsame Realität zu teilen. Außerdem: KI in der Kommunikation: Können wir Wahrheit und Lüge bald nicht mehr voneinander unterscheiden (Stichwort "Deepfake")?
Bildnachweis: Andreas Brandhorst – fotografiert von Kristian Streich
Andreas Brandhorst ist ein renommierter deutscher Science-Fiction-Autor, der für seine futuristischen Thriller und spektakulären Zukunftsvisionen bekannt ist. Weltweit berühmt geworden ist er mit seinen Kantaki-Romanen (Diamant-Trilogie und Graken-Trilogie). Außerdem schrieb er Bestseller, wie "Das Erwachen" und "Die Eskalation", die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kurd-Laßwitz-Preis für "Die Planktonfischer" (1983), "Das Schiff" (2016) und "Omni" (2017). Darüber hinaus erhielt er den Deutschen Science-Fiction-Preis für "Das Artefakt" (2013) und "Das Schiff" (2016). In seiner Keynote wird er u.a. seinen neuesten Roman "Der Riss" vorstellen, der im Oktober 2024 erscheint.